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Pferde

Winterlandschaftspfleger

  • Natur

Freitag Morgen, zweiter Weihnachtstag. Es ist bitter kalt draußen, aber sonnig! Ich will unbedingt raus. Ich könnte mal wieder nach den Koniks am Talebuckel schauen. Also packe ich mich ein so gut es geht, eine Thermoskanne mit zum innerlich aufwärmen, und ab gehts.

Als ich da ankomme, ist es viel angenehmer als befürchtet. Gestern hab ich mir noch fast das Gesicht abgefroren, aber heute ist absolut windstill. Und die Sonne wärmt deutlich. Ich stelle den Roller ab und – es ist einfach nur wunderschön!

Ich freue mich wie ein Schnitzel, fotografiere das überfrorene Laub, die Morgensonne. Nur die Pferde sind nicht da. Klar, die haben so viel Platz, da ist das immer Glücksache, auf der richtigen Seite zu suchen.

Dann sehe ich sie doch. Ganz hinten auf der Kuppe stehen sie. Entweder sie schlafen im Stehen, was etwas unelegant aussieht. Oder sie grasen gemütlich. Ich mache es mir genauso gemütlich und warte ab.

Und so gaaaaanz, ganz langsam kommen sie im Lauf der nächsten Stunde näher. Ich fotografiere, sie schauen kurz auf, dann grasen sie weiter. Ich sehe nicht aus und verhalte mich auch nicht wie jemand, der Futter hat. Füttern wäre eh nicht erlaubt. Die sollen ja die Landschaft pflegen und offen halten. Und so macht jeder von uns sein Ding.

Irgendwann zieht Nebel rein. Wo kommt der denn jetzt her? Es wird ungemütlicher, und ich bin sowieso zum Mittagessen eingeladen. Also lasse ich gut sein für heute und mache mich auf den Rückweg.

Das hat soooo gut getan! Zuhause lade ich später knapp 400 Fotos auf den Rechner. Ich war wirklich mal wieder inspiriert. 🙂

1 Gedanke zu „Winterlandschaftspfleger“

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