Endlich war es so weit! Letzten Donnerstag kam endlich mein Steereon hier an!
Ich hab ihn gleich unten in der Garage ausgepackt und erst mal den Akku oben geladen. Mein erster Eindruck: Ui, ganz schön kopflastig! Fast das gesamte Gewicht sitzt im Vorderrad. Klar, da ist der Motor.
In den folgenden Tagen hab ich mich ran getastet: kleine Runde um den Kasernenplatz. Alles gut. Sobald man fährt, fühlt er sich an wie ein ganz normales Faltrad. Wendig, völlig unkompliziert. Der Motor hat ganz schön Bums und setzt recht plötzlich ein. Aber man muss ja auch nicht in der höchsten Stufe mit Vollgas anfahren. 🙂
Eine Tiefgaragenauffahrt getestet, Steigung ist kein Problem. Bis 20% ist das Ding angegeben. Das reicht selbst im Schwarzwald.
Am Samstag morgen auf den Markt. Das ist so großartig, auf dem Radweg an den Autos vorbei zu rollen! Und dann rein in die Stadt bis direkt zu den Marktständen. Ich kann sogar eine Weile recht entspannt auf dem Steereon sitzen und komme mit beiden Beinen auf den Boden. Das ersetzt so manches Bänkchen. Und dann die Einkäufe einfach in die Lenkertasche. Bis 7kg sind erlaubt. Inzwischen hab ich mir noch einen Korb dazu gekauft, da passt mehr rein.
Sonntag hab ich gegen Abend eine Runde gedreht und bin draußen an Kinzig und Heinrich-Hertz-Straße gelandet. Ich hab Fotos gemacht von dieser seltsam verlassenen Stimmung.
Am Montag in die Fahrradwerkstatt. Sattel und Hinterrad sind mit Schnellspannern befestigt. Das ist natürlich Quatsch in der Stadt. Einen Profidieb hält eh nichts auf, aber dass mir jemand im Vorbeigehen aus Langeweile den Sattel klaut, muss ja nicht sein. Hatte ich schon mal, brauch ich nicht mehr. Also ersetzen mit normalen Inbus-Schrauben.
Heute, Donnerstag, sollte es herrliches Wetter geben. Morgens war es noch etwas bewölkt, aber ich mochte nicht warten. Also zog ich mich sehr warm an, warf die Kameras und eine Thermoskanne ins Körbchen und fuhr raus zum Großen Deich. Junge, war das kalt! Im Gegensatz zu den Motorrollern gibt es am Steereon weder Beinschutz noch eine Scheibe. Und der Nordwind war eisig heute!
Aber kaum kam ich da an, riss der Himmel auf und die Sonne wärmte wunderbar. Ich saß lange da und genoss das Licht.
Mein erstes Fazit:
Jetzt hab ich den Steereon fast eine Woche. Und bin total erleichtert! Der funktioniert tatsächlich so wie ich mir das erhofft hatte.
25km/h sind genau richtig. Schneller brauche ich nicht.
An das deutliche Surren des Motors gewöhne ich mich langsam.
Reichweite dürfte selbst bei diesen Temperaturen mindestens 25km sein.
Das Sitzen und Fahren ist total entspannt.
Ich komme überall hin, rein in die Stadt, raus in die Natur.
Und das Fahren mit dem kleinen Flitzer macht richtig Spaß! Zumindest oberhalb von null Grad. 🙂
Also: lieber Steereon, willkommen in der Familie!












Lieber Klaus,
das ist doch mal ein schönes Weihnachtsgeschenk! Das Feeling, mit dem Ding in der Stadt unterwegs zu sein scheint so ähnlich, wie es mir mit meinem E-Bike geht: Überall direkt vor die Tür, aber trotzdem flott. Ich wünsche dir, dass du noch viel Freude daran haben wirst!
Weihnachtliche Grüße
Stefan
Ja vielen Dank dir!