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Ausflüge

Expansion

In meinem Kopf drängt es nach Expansion. Also zum Glück nur bildlich gesprochen. Der erstaunliche ‚Drogenversuch‘ mit dem Nikotinpflaster vor drei Wochen, auch wenn ich ihn abbrechen musste. Neue Möglichkeiten mit dem Steereon, die Bahnfahrt neulich ins Kinzigtal. Das alles weckt Begehrlichkeiten. Und warum auch nicht? Die Kunst dabei ist halt, die Möglichkeiten realistisch einzuschätzen.

Welt

Es tut mir ja auch gut, etwas in Bewegung zu bleiben. Dinge zu sehen, mich als realer Teil der Welt zu erleben. Und wenn es nur ist, am Waldrand zu sitzen und die Nachmittagssonne zu genießen.

Spaghetti

Letzte Woche konnte ich abends beim Spaghettiessen bei Freunden dabei sein, und das, obwohl die Wohnung im dritten oder vierten Stock liegt! Ich hatte während des Aufstiegs unterwegs aufgehört zu zählen. 🙂
Ich saß dreieinhalb Stunden mit dabei und genoss es sehr. Das war eigentlich genau wie früher! Und keine negativen Folgen am nächsten Tag.

Sterne

Ich will raus! Ich will was erleben! Es lässt mich nicht los, dass ich die Polarlichter neulich nicht hatte sehen können. In meinem Kopf kristallisiert sich der Gedanke heraus, auch ohne Polarlichter mal irgendwann oben im Schwarzwald zu übernachten und Sternenfotos zu machen. Die Zeiten mit Zelt und Schlafsack sind natürlich vorbei. Aber ein Hotel oberhalb von Hofstetten vielleicht? Mal schauen, wenn es etwas wärmer wird.

Bis dahin muss halt die Natur vor der Tür reichen.

Kurven

Ich hatte die Tage ein langes Gespräch mit einem Freund, der begeisterter Biker ist. Ich hab ihn gefragt, ob er sich vorstellen könne, mich mal als Sozius mitzunehmen? Damit sich mein Körper ein bisschen an Schräglage gewöhnen kann. Bisher hab ich da viiiel mehr Angst als fahrphysikalisch angemessen wäre. Er war begeistert von der Idee! Sobald sein Motorrad wieder angemeldet ist.

Sonntag war es nicht ganz so kalt und ich hatte große Lust, mal wieder etwas mit der Forza zu fahren und Kurven zu üben. Keine Sorge mehr vor Glatteis im Schatten, normale Motorradhandschuhe statt doppellagigen Fäustlingen und, hey, acht Grad plus sind kuschelig warm!

Ich fuhr in der Nachmittagssonne nach Oberkirch, weiter ins Achertal. Das tat so gut! Ich überlegte sogar, weiter zur B500 hoch zu fahren. Aber das wäre dann doch riskant geworden. Außerdem waren langsam Wolken rein gezogen und malten schöne Muster an den Himmel.

Also fuhr ich über Renchen-Ulm wieder zurück. Im Industriegebiet machte ich noch ein paar Fahrübungen auf den leeren Parkplätzen. Langsam fahren, kleine Achten drehen und solche Sachen. Also auch hier: auf begrenztem Raum meine Welt vergrößern.

Realität

Und dann auch wieder das: Die letzten drei Nächte waren schlechter. Keine Ahnung warum, vielleicht ein kleiner aufziehender Infekt. Da geht dann tagsüber gar nichts mit Ausflügen. Ich hoffe, das normalisiert sich wieder in den nächsten Tagen.

Das ist halt immer mit im Raum: Ich kann noch so schön und vorsichtig planen. Am Ende kann ich nur das nutzen, was am jeweiligen Tag morgens verfügbar ist. Und das ist immer eine einzige große Wundertüte.

Ich werde sehen…