So ganz langsam wird es echt anstrengend. Seit zwei Monaten kaum Sonne, nur mit Glück über 8 Grad. Erst der typische Rheinebene-Hochnebel, jetzt ein Tief nach dem anderen. Ich freue mich schon fast über die Tage, wo ich mit einem Paar Handschuhe raus fahren kann und nicht zwei übereinander tragen muss!
Aber hey, ich halte mich tapfer! Wenn meine Energie es halbwegs zulässt, fahre ich auch raus. Und wenn es nur ein Dreiviertelstündchen ist. Die Luft ist frisch und feucht, der Wald tropft und schmatzt rings um mich herum. Bei diesem Wetter ist fast niemand unterwegs. Das hat schon auch was.
Nebenbei nutze ich diese Ausflüge auch für Praktisches: Ich teste, wie weit ich mit dem Steereon komme, wenn es steil bergauf geht. Und wie er sich bergab auf Schotter so fährt. Beides sehr positiv! Wenn der Akku vollgeladen ist, müsste er locker reichen fürs Hohe Horn.
Wenn ich mit der Honda unterwegs bin, mache ich auf dem Rückweg auf irgendwelchen Parkplätzen oder Nebensträßchen Fahrübungen, um sicherer zu werden. Möglichst langsam fahren, enge Kurven und so. Ich mache Fortschritte!
Allerdings sieht man meinem Fuhrpark das alles auch an: Die Dinger müssten dringend mal sauber gemacht werden. Aber wozu, wenn sie am nächsten Tag eh wieder genauso aussehen? Wahrscheinlich fragen die sich längst, wie zum Henker sie in diesem Geländermaschinen-Job gelandet sind.
Na ja, im März ist bei der Honda der erste TÜV fällig. Davor bekommt sie ein hübsches Schaumbad. Versprochen. 🙂
P.S.: Mit dem Steereon hab ich tatsächlich wenig Hemmungen, aber mit der Forza fahre ich nicht in den Wald rein. Zu laut, zu groß, das würde mich auch stören, wenn andere Leute das machen. Es reichen aber auch schon 20 Meter auf dem Wanderparkplatz für so eine Sauerei…











